Der Dresscode

Der erste Eindruck zählt!

„Keine zweite Chance für den ersten Eindruck.“

Die Macht der Kleidung ist nicht zu unterschätzen. Wir öffnen die Türe und sehen jemanden vor uns. Noch bevor wir unsere Gedanken wahrnehmen, haben wir in unserem Unterbewusstsein den Gegenüber gescannt und uns eine eigene Meinung gebildet. Jetzt könnten wir uns damit befassen und diskutieren, ob das denn so richtig ist. Stattdessen nehmen wir das als gegeben hin und versuchen unser Bestmögliches mit diesem Wissen zu erreichen.

Ich möchte gerne einen kurzen Einblick für die Rolle der Kleidung in dem ersten Bewerbungsgespräch geben. Hier für habe ich euch eine FAQ Sammlung angefertigt. Wenn euch etwas fehlt, dann schreibt uns gerne eine Nachricht und wir ergänzen die Frage.


Dresscode FAQ

1Was ziehe ich als Mann an?
-Jacket
-Hemd
-Anzughose
-Lederschuhe
-Haare einfach gepflegt und aus dem Gesicht
-Krawatte, Einstecktuch, Uhr
2Was ziehe ich als Frau an?
-Einen Blazer dazu eine Bluse oder ein Kleid.
-Anzughose oder Rock
-schlichte Ballerinas oder Pumps
-Zopf oder offen, aber bitte die Haare aus dem Gesicht
-dezenter Schmuck
3Entscheidet mein Dresscode, ob ich genommen werde?
Natürlich stellt dich keiner wegen deinem überzeugenden Kleidungsstil ein. Doch ist es ein großer Anteil deines ersten Eindrucks und den vergisst man in der Regel nicht so schnell. Dementsprechend kannst du mit dem falschen Eindruck dir deine Chancen auf den Job erschweren.
4Kann ich überhaupt overdressed sein?
Ja, auch wenn ich selbst der Meinung bin im Zweifel etwas schicker. Kann ich beispielsweise nicht auf einen 450.- Job als Aushilfe in der Bäckerei in Anzug und Krawatte auftauchen. Das wäre einfach nicht Situationsgerecht und eher unpassend.
5Wann sollte ich mich entscheiden, was ich anziehe?
Am besten triffst du die Wahl ganz entspannt einen Abend vorher.
6No Go für Männer!
-Weiße Socken
Egal, ob Sie einen Anzug tragen, eine Kombi oder Jeans – weiße Socken gehen nie. Nur beim Sport. Merke: Die Sockenfarbe passt entweder zu den Schuhen oder zur Krawatte.
-Krawattenlänge
Die Krawatte endet genau über dem Gürtel. Nicht darüber oder Zentimeter davor. Letzteres sieht obendrein aus, als hätten Sie diese schon zur Konfirmation getragen.
-Beinlänge der Hose
Achten Sie auf die Beinlänge Ihrer Hosen. Der Saum sollte ein Zentimeter oberhalb des oberen Schuhabsatzrandes enden. Gemessen natürlich im Stehen!
-Farbmix
Man(n) sollte niemals die Farben von Schuhen und Gürtel mixen. Entweder beide sind braun oder schwarz. Alles andere ist ein Fauxpas.
-Logos
Unter weißen Hemden trägt man kein Unterhemd. Wer das dennoch will – etwa weil es ihm zu kalt ist – sollte aber nur reinweiße Shirts tragen. Logos oder Text, die durchscheinen, sind peinlich.
-Hemdausschnitt
Wer den Hemdkragen offen trägt, sollte darauf achten, ein Shirt mit V-Ausschnitt drunter zu tragen, der im Gegensatz zum Rundkragen unsichtbar bleibt.
-Fleckige Schuhe
Die Schuhe sind krönende der Abschluss Ihrer gesamten Erscheinung – und deren Lackmustest: Abgewetzte Absätze, Flecken oder gar Löcher degradieren den ansonsten perfekten Rest zur bloßen Maskerade.
-Kurzärmlige Hemden
Und unter Sakkos werden niemals (!) kurzärmlige Hemden getragen. Die Hemdmanschette muss unter dem Ärmel herausschauen. Die perfekte Länge ist erreicht, wenn die Ärmel des Sakkos knapp über dem Handrücken an der Daumenwurzel enden und die Hemdmanschette circa einen Zentimeter herausschaut.
7No Go für Frauen!
Frauen sollten einen zu kurzen Rock oder zu knappe Kleidung im Vorstellungsgespräch auf jeden Fall vermeiden.
Wenn das Hemd oder die Bluse zu eng ist, zeichnet sich die Körpersilhouette deutlich ab. Diese Kleidung kann schnell unseriös wirken – egal ob man die dafür passende Figur hat oder auch nicht.
Das Gleiche gilt für einen tiefen Ausschnitt. Zu viel nackte Haut ist bei einem Vorstellungsgespräch ein absolutes Tabu. Weder die Kleidung noch die Körpersprache dürfen Flirtbereitschaft signalisieren. Frauen, die nur sehr selten Röcke tragen, sollten schon im Vorfeld das elegante Sitzen und den Gang in einem Rock trainieren.
8Ich fühle mich darin nicht wohl. Trotzdem anziehen?
Wer in Kleidern steckt, die nicht zu seiner Persönlichkeit passen, wirkt tendenziell verkleidet oder künstlich. Außenstehende nehmen eine solche Maskerade in der Regel sofort als solche wahr – erst recht, geübte Personaler.
9Blau oder Schwarz?
Wenn du vor dem Spiegel stehst und deine Frage nur noch ist, ob das Kleid/ die Krawatte lieber blau, oder doch schwarz sein sollte, dann kann ich dich an dieser Stelle beruhigen. Es ist löblich, dass du dir so viel Mühe gibst, doch vergibt dir die bessere Farbe letztendlich nicht den Job, sondern dein Auftreten und wie du dich verkaufst.

Deine persönliche Visitenkarte

Siehe es als große Chance. Du darfst dich nun persönlich beweisen. Du bist dein eigenes Aushängeschild, mit dem was du trägst, und wie du dich verhältst. Dass du nervös bist, ist selbstverständlich und dafür hat auch jeder Verständnis. Bei der Wahl der „richtigen" Kleidung solltest du dich auch nicht zu verrückt machen. Du kannst die oben aufgelisteten FAQs durchgehen, wenn du dich an die Tipps und Ratschläge hältst, bist du vom Dresscode her sehr gut gewappnet


Falls du Inspiration für deine Kleidung brauchst ist hier mein Vorschlag: Jemand, der dich noch nie gesehen, gesprochen und geschweige denn mit dir geredet hat, möchte dich kennen lernen. Wie möchtest du dabei aussehen?



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